Gott rettet von Robin Frey

Eine Sache scheint dem Menschen garantiert: 100 von 100 Menschen sterben eines Tages. Wir wissen dies unterbewusst und das beunruhigt Menschen auf der ganzen Welt, ob arm oder reich, schwach oder stark, gebildet oder ungebildet. So heißt es im Hebräerbrief, dass Menschen durch die Angst vor dem Tod Knechte des Teufels sind (Hebräer 2,15).

Der Tod ist also ein Feind des Menschen.

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Er ist vom Teufel, der die Menschheit erst durch den Sündenfall damit infiziert hat.

Alles Verdrängen hilft nichts: Wir sind sterblich. Moses betet sogar: "Lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, auf dass wir klug werden."

König David wurde aus so vielerlei Bedrängnis von Gott gerettet: Er hatte den Löwen, den Bären und den Riesen besiegt. Er wurde von seinem eifersüchtigen König verfolgt. Seine eigenen Leute hatten sich gegen ihn gestellt; und dann wandte sich selbst sein eigener Sohn mit einer großen Armee gegen ihn und man dachte, jetzt sei es endgültig aus, sein Gott habe ihn verlassen. Doch Gott rettete ihn wieder und wieder. Trotzdem heißt es, er sei am Ende "entschlafen und zu seinen Vätern versammelt worden und hat die Verwesung gesehen."

Wie? Kann Gott nicht retten?

Ist der Tod mächtiger als Gott? Ist der Teufel mächtiger als Gott? Die Sadduzäer meinten aus Erfahrung: "Nein, mit dem Tod ist es vorbei." Jesus aber bestätigte die Position der Pharisäer, die an eine Auferstehung glaubten: "Gott ist ein Gott der Lebenden und nicht der Toten." Für ihn war der Tod wie ein Schlafen.

Die Jünger hatten sich nach der Kreuzigung ihres Meisters verängstigt und verwirrt zurückgezogen. Sie waren überwältigt von Traurigkeit. Doch Jesus wurde zum Leben auferweckt, wie er und die Propheten es vorhergesagt hatten. Jesus hat den Tod überwunden und damit dem Teufel seine Macht genommen. Jesus ist die Auferstehung und das Leben. Wer an ihn glaubt wird leben, auch wenn er stirbt.

Der Tod hat nicht das letzte Wort.

Hallelujah! Es gibt die Hoffnung der Auferstehung durch Christus und darüber hinaus - in Ihm - die Gewissheit, nicht mit dieser Welt verurteilt zu werden. Laut 1.Thessalonicher 4 sollen wir uns damit Mut machen, dass Christus kommt und die im Vertrauen auf Ihn Entschlafenen aufwecken wird. Wir wissen auch: Am Ende wird der Tod mit dem Teufel von Gott in den Feuersee geworfen werden.

Die Apostel predigten anhand von Jesus die Auferstehung der Toten und vom letzten Gericht. Laut Hebräer 6, 1-2 sind dies grundlegende Themen des Glaubens. Lasst uns auch dieses Evangelium predigen, anstatt eines verkürzten Evangeliums, das an der Lehre der Bibel vorbei geht und keine Frucht bringt.

Robin Frey, Mannheim, 16.11.2019
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