Heilung von Schmerzen durch Gottes übernatürlichen Eingriff

Jennys Mutter war sehr gläubig, doch ihr Vater wollte von all dem nichts wissen und Jenny nach dem Tod ihrer Mutter auch nicht mehr. Sie gaben Gott die Schuld für ihr Leid. So wie es leider in der Welt üblich ist. Wenn ich mit ihr über Gott sprach, lachte sie mich nur aus, wie ich an so einen Gott glauben könne. Für sie gäbe es nur den Teufel.

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Auch wenn ich ihr sagen konnte, dass es ohne Gott auch den Teufel nicht geben würde, war das doch so ziemlich das Einzige, was ich überhaupt sagen konnte, denn zu der Zeit kannte ich die Lehren von Curry Blake noch nicht. Ich konnte ja selbst nicht verstehen, wie Gott so einem Mädchen mit 12 Jahren die Mama nehmen konnte. Wie er dieses Leid zulassen konnte. Aber ich war auch nie wirklich der Meinung, dass das Gottes Plan gewesen sein konnte. Doch warum passieren dann solche Dinge?

In den nächsten Jahren unterstützte ich sie, so gut ich konnte und doch verlief ihr Leben mit vielen Problemen. Mit 17 Jahren bekam sie eine Tochter, für die sie zwei Jahre um das Sorgerecht kämpfen musste. Als sie die Kleine dann endlich zu sich nehmen konnte, begannen starke gesundheitliche Probleme. Sie bekam furchtbare Schmerzen. Sie konnte sich kaum noch bewegen. Ihr ganzer Körper schmerzte so extrem, dass sie gar nichts mehr tun konnte. So konnte sie weder für ihr Kind da sein, noch konnte sie zur Arbeit. Viele Ärzte schauten sich das an, fanden aber keinen Grund dafür. Sie bekam nur starke Schmerzmittel. Das ging viele Monate so und sie traute sich nicht, das jemandem zu erzählen, weil sie Angst hatte, man könne ihr die Kleine wieder wegnehmen.

Irgendwann wandte sie sich an mich und erzählte mir das alles. Jenny war völlig am Boden zerstört, weil sie nicht mehr wusste, was sie tun sollte und wer ihr noch helfen könne. Ich sagte ihr, dass nur Gott wirklich helfen kann und all diese Dinge Angriffe vom Teufel sind. Es war mir in dem Moment wirklich egal, wie sie nun darauf reagieren würde. Ich hatte das ausgesprochen, was der Herr gesagt hat und für mich ist sein Wort die einzige Wahrheit. Sie antwortete darauf aber für mich völlig unerwartet. Sie sagte, dass sie natürlich merken würde, dass da was nicht mit rechten Dingen zugehen würde. Es prasselt alles auf sie ein, sie hätte immer nur Pech und gesundheitlich kämen immer mehr Probleme. Außerdem hätte sie dauernd so starke Zahn- und Kieferschmerzen, dass sie seit Jahren keine feste Nahrung mehr zu sich nehmen könne. Aber auch da hätte ihr kein Arzt helfen können. Sie meinte, es nütze ihr aber nichts, zu wissen, was da los ist, wenn sie trotzdem ja nichts dagegen unternehmen könne. Daraufhin erzählte ich ihr ein paar Zeugnisse von mir und wie ich das gemacht hatte, dass die Dinge bei mir wieder in Ordnung kamen. Ich sagte ihr, dass die Bibel sowas wie eine Bedienungsanleitung für unser Leben auf der Erde ist, die Gott uns gegeben hat, weil er uns liebt und möchte, dass es uns gut geht. Dazu gab ich ihr auch die passenden Bibelstellen, um das zu untermauern. Zwischendurch dachte ich immer wieder: Herr, hilf mir! Gib mir die richtigen Worte! Lass sie die Wahrheit erkennen! Hilf ihr, deinen Weg zu finden und ihn zu gehen!

Plötzlich fühlte sich das Gespräch für mich völlig anders an, als andere Gespräche, die ich darüber mit anderen schon geführt hatte. Die Worte sprudelten nur so aus mir heraus, so dass ich mich zwischendurch selbst wunderte, woher ich all dieses Wissen nun nahm und sogar die passenden Bibelstellen dazu bereit waren. Auch Jenny spürte das, denn sie sagte, dass sie zwar nicht wüsste, was genau mich so verändert hätte, aber dass es mir offensichtlich sehr gut tut. Ich hätte zwar früher auch Stunden lang mit ihr versucht, Probleme zu wälzen und Lösungen zu finden, aber dieses Mal hörte sich alles so an, als gäbe es nur eine Lösung und dass sie von meiner Überzeugung davon so fasziniert sei, dass sie sich das jetzt alles auch selbst mal in der Bibel durchlesen würde. Außerdem sagte sie, dass sich das alles so logisch anhören würde, dass sie mir dieses Mal nicht mal in einem Punkt widersprechen könne. Da mussten wir beide erst einmal lachen, denn Jenny war eigentlich gut darin, in allem, was man ihr geraten hat, erst mal zu widersprechen.

Nachdem wir das Gespräch beendet hatten, dankte ich dem Herrn erst mal dafür, dass er mir die passenden Worte geschenkt hatte, dass er regelrecht durch mich geredet hatte, dass ich sein Werkzeug sein durfte, Jenny zu berühren ... Ich dankte eine ganze Weile für alles und dann fing ich an dafür zu danken, dass er sie geheilt hat, dass ihre Schmerzen nun verschwinden ... Ich weiß gar nicht mehr, wofür ich in dieser Hinsicht alles dankte, doch auch das war sehr intensiv. Wieder hatte ich das Gefühl, dass das alles gar nicht aus mir herauskam. Es war irgendwie schon wieder anders als sonst, wenn ich ihm dankte.

Danach dachte ich, ich hätte alles getan, was ich tun konnte und begab mich wieder an meine Hausarbeiten. In Gedanken war ich jedoch immer noch bei Jenny. Ich war gespannt, ob es ihr nun besser gehen würde, ob sie wirklich in der Bibel lesen würde, ob sie nun auf dem richtigen Weg sei oder ob es nur eine kurze Begeisterung bei ihr sein würde. Dabei merkte ich, dass immer mehr Zweifel in mir aufkamen. Das wollte ich auf gar keinen Fall. Aber es wurden immer mehr und ich wurde immer unruhiger. Also zog ich mich zurück und wollte um Antworten bitten, was ich tun soll. Das war bis dahin erst mal nur ein Gedanke, aber als ich dann allein im Raum war, fiel mir plötzlich auf, dass ich noch gar nicht richtig für Jenny gebetet hatte. Ich weiß noch, dass ich dem Teufel befahl im Namen von Jesus Christus von Jenny zu verschwinden und dass sie geheilt sei. Danach floss es wieder einfach nur aus mir heraus und ich weiß nicht mal mehr, was ich alles gesagt habe. Doch ich spürte, dass es funktionierte. Ich wusste, sie war geheilt und hatte keine Schmerzen mehr. Das hatte ich so noch nicht erlebt.

Nun wollte ich erst einmal abwarten, ob sie sich meldet und was sie zu berichten hatte. Doch dann dachte ich, ich muss ihr sagen, dass die Heilung von Gott kam. Sie sollte nicht an irgendwelche Zufälle glauben, sondern sicher sein, dass Gott heute noch heilt. Also schrieb ich ihr in Whatsapp: Ich habe gerade richtig krass für dich gebetet und ich weiß, dass meine Gebete erhört werden, weil Jesus das gesagt hat. Also wundere dich nicht.

Als sie meine Nachricht ein paar Minuten später gelesen hatte, meldete sie sich sofort bei mir und erzählte, dass sie wegen ihrer heftigen Schmerzen wieder im Bett lag und es ganz plötzlich in ihrem Rücken laut geknackst hätte. Sie hatte Angst, sich zu bewegen, weil sie dachte, da wäre jetzt etwas innen gebrochen. Als sie sich aber dann doch überwinden konnte, aufzustehen, merkte sie, dass da kein Schmerz mehr war und sie sich frei bewegen konnte. Sie wollte mir das dann schreiben und sah dabei meine Nachricht. Danach war sie erst einmal baff. Sie schickte mir eine Sprachnachricht, in der sie nur noch stotternd reden konnte, so überwältigt war sie. Sie sagte, sie käme da jetzt gerade noch gar nicht mit klar und nachdem was jetzt heute bei ihr passiert ist, kann das nur stimmen, was ich ihr alles über Gott, Jesus und die Bibel erzählt hatte. Da gäbe es keinen Zweifel mehr bei ihr. Sie hatte nirgendwo mehr Schmerzen, sie konnte sogar wieder normal essen, was sie seit Jahren nicht konnte. Zum Schluss sagte sie zu mir: Jetzt hast du mich gewonnen! Und ich antwortete ihr: Nein, der Herr hat dich endlich wieder zurück!

Marion Woll, Aachen, Januar 2020
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