Mein Auftrag – meine Verantwortung (Teil 1)

Heute morgen in meiner persönlichen Zeit mit Jesus hatte ich den Eindruck, dass ich dir von meiner Vision erzählen soll. Ich träume davon, dass eines Tages jeder, der in meinem Umfeld Jesus nachfolgt, mindestens eine Person im Glauben begleitet.
Früher, bei JGLM, hatten wir die Kurzformel geprägt: "Jüngernde Jünger jüngern jüngernde Jünger." Das, was wie so ein spaßiger Zungenbrechersatz klingt, birgt das Herzensanliegen von Jesus in sich. In seinem Auftrag an die Jünger sagte Jesus: "So geht nun hin und macht zu Jüngern alle Völker,..." (Matthäus 28,19 / Schlachter 2000)
Über 40 Jahre meines Lebens glaubte ich, dass Christ zu sein bedeute, zu einer Gemeinde zu gehören und sich in die dortige Arbeit einzubringen. Der Auftrag von Jesus hat jedoch einen anderen Schwerpunkt:

Er möchte, dass ich meine Verantwortung wahrnehme
und stellvertretend für ihn "Jünger mache".

AnkeAmina2021

Im Weiteren führte Jesus auch auf, was er unterJüngerschaft versteht (Matthäus 28,19-20): Zunächst: Wir sollen die Nachfolger von Jesus taufen. Doch dann ergänzt er: "... und lehrt sie alles halten, was ich euch befohlen habe." (Vers 20, Schlachter 2000). Über viele Jahre habe ich diese Aussage mit der Betonung auf "alles" gelesen. Den Jüngern ALLES im Glauben beizubringen, muss mich über kurz oder lang überfordern - vor allem dann, wenn ich keine Theologie studiert habe. Doch mittlerweile lege ich die Betonung dieser Aussage von Jesus auf "euch". Und ich verstehe sie sehr persönlich: Lehre die Jünger alles zu halten, was ich DIR beigebracht (Schlachter 2000: "befohlen") habe.

Bitte halte jetzt einmal kurz an und frage dich, was du von Jesus gelernt hast.

Bitte lies erst weiter, wenn du 1 Sache benennen kannst, die du von Jesus gelernt hast!