Mein Auftrag – meine Verantwortung (Teil 2)

... OK! Wenn dir mindestens 1 Sache bewusst wurde, bist du in der Lage, andere zu jüngern. Ja mehr noch: Als Kind Gottes trägst du die Verantwortung, dies zu tun. Das Reich Gottes funktioniert im Grunde ganz einfach: Ich bringe anderen (nur) das bei, was ich von Jesus gelernt habe! Und ich führe meine Jünger dazu, dass sie ihrerseits anderen das beibringen, was sie selbst von Jesus gelernt haben.

​Die Zeiten, wo Jüngerschaft die Aufgabe von Pastoren und herausragenden Leitern war, ist vorbei. Ja, mehr noch: Im Grund hätte es diese so nie geben dürfen. Deshalb schaut Jesus heute in die Runde und fragt jeden von uns:

Wen kann ich senden? Wer ist bereit, seine Verantwortung zu übernemen?

Ein kleines Zeugnis

Meine Frau und ich durften vor kurzem erleben, wie Jesus uns in der Jüngerschaft einsetzen konnte: Eine Glaubensschwester vermittelte mir den Kontakt zu einer ehemaligen Muslimin. Diese war vor vier Monaten beim Surfen im Internet auf das Zeugnis einer Person gestoßen, die durch Jesus von Krebs geheilt wurde. Sie selbst litt seit ihrer Kindheit unter starken Ängsten und Panikattacken. Als sie das Zeugnis las, dachte sie bei sich:

Wenn dieser Jesus sogar Krebs heilen kann, dann wird er mit Sicherheit auch mit Ängsten fertig werden!!!

Also machte sie sich im Netz auf die Suche danach, wie sie selbst geheilt werden könnte. Sie las, dass sie dazu Jesus ihr Leben geben sollte. Wie das geht, erfuhr sie auf einer anderen Seite (Deutschland braucht Jesus - danke, Bernado, für deinen Dienst!) und folgte den dort angegeben Schritten.

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Daraufhin begann für sie eine längere Reise mit Bibel lesen, Predigten hören und beten. Es war fantastisch: Der Heilige Geist führte sie so durch das World Wide Web, dass sie stets Anworten auf ihre Fragen fand! Und schon bald wurde ihr klar, dass sie sich taufen lassen solle. Allerdings kannte sie keinen, der das tun könnte. Sie schrieb dann auf einer christlichen Seite eine Bekannte von mir an, die dann den Kontakt zu mir herstellte. In einem ersten Telefonat erzählte sie mir unter anderem das, was ich oben schrieb. Dabei wurde mir sehr schnell klar, dass diese Konvertietin nicht nur die Taufe benötigt, sondern auch Befreiung (Heilung) und Jüngerschaft (Gemeinschaft).

Meine Frau war sofort damit einverstanden, sie "zu jüngern", d.h. ihr geistlich bei der Nachfolge von Jesus zur Seite zu stehen. Also kam es zu einem ersten Treffen von uns mit ihr und ihrem Mann. Dieser konnte mit ihrem neuen Glauben nicht so viel anfangen und hatte natürlich viele Fragen. Es herrschte eine offene Atmosphäre, so dass wir sehr viel miteinander klären konnten. Da wir nicht wussten, wie man uns dort im Haus aufnehmen würde, betete unser LifeTeam im Vorfeld intensiv für dieses Treffen. Und so konnten wir dort auf übernatürliche Weise Fragen beantworten, Bibelverse zitieren und sogar am Ende für sie beten. Wir erlebten, wie sie frei wurde - und selbst ihr Mann, der zunächst alles eher skeptisch beobachtete, meinte zu mir, als ich ihn nach mehreren Anläufen fragte, ob wir noch einmal für sie beten dürften, dass es natürlich etwas "ungewöhnlich" sei, "aber der Erfolg" uns "Recht" gebe.

Am Ende breitete sich tiefer, göttlicher Frieden in dem Wohnzimmer aus. Auch ihr Mann war so angetan, dass er uns beide fest in den Arm nahm und sich mehrfach bedankte. Wir konnten auch die Taufe im See miteinander planen und sie wünschten sich, dass unser ganzes Team dabei ist!

Danke Jesus!

Seit diesem ersten Besuch begleitet (jüngert) meine Frau diese junge Gläubige in der Hoffnung, dass sie selbst auch bald weitere Frauen jüngert. Die Taufe von ihr durften wir dann am 13.06.2021 in der Ruhr vollziehen. Gern könnt ihr eure Kommentare unter den Videos hinterlassen.

Stephan Kobabe, Oer-Erkenschwick, 15.06.2021
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